martin klein songwriter & pianist


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zur CD "Lass uns bleiben":

popfest.at
"Es hat ein paar Jahre gedauert, aber Martin Kleins Weg war wohl weniger eine Weiterentwicklung denn eine Reduktion darauf, was er vermutlich schon immer konnte, bloß nicht wagte – von der Band zum Solo am Klavier, vom Übersetzen der Gedanken ins Englische zu einer überzeugend klaren, ungezierten deutschen Songlyrik. Martin Kleins im Februar beim deutschen Traumton-Label erschienenes Album „Lass uns bleiben“ ist schlicht eines der größten Songwriter-Alben, die je in dieser Stadt geschrieben wurden, lebt aber in seiner eigenen, von konkreten, lokalen Referenzen unbeschränkten Welt. Seine Liebe zu Keith Jarrett sitzt tief in seinen rollenden, betont schnörkellosen Klavierakkorden, der wahre Charme liegt aber in seinem herrlich unaufgeregten, natürlich schlicht phrasierten Gesang und natürlich den Liedern selbst. Die Art, in der Klein etwa in „Der Fischer und das Mädchen“ zielsicher an der Grenze zum poetischen Pathos wandelt und ganz am Ende der Strophe mit dem Wort „Gewerbepark“ eine tiefe Alltagstraurigkeit erzeugt, ist nicht weniger als meisterhaft."

terz.org, 2/2012
"Um’s kürzer zu machen: Klein bringt’s, ist ganz groß. Wo bekommt Traumton nur immer wieder seine großartigen Artists her? Egal, ich pack’s grad nicht, was der alles darf, aber er darf alles. Tagträumen, davon singen, darüber großartigst pop-klassisches Klavier spielen, sehr luizides Spiel, scheinbar ursimple, aber sehr kluge, tiefe und poetische Texte, wirkt etwas schläfrig, aber immer hellwach, schlaftraum-wandlerisch unsicher und gleichsam geradeaus und souverän, mit angenehm unaufdringlicher, aber klar charismatischer Präsenz – um’s kurz zu machen: groß, wirklich groß. Alle Vergleiche fand und finde ich lächerlich, klar kann man sie ziehen, aber er ist so was von eigen und gut, es wird nur noch größer."

Tiroler Tageszeitung , Cornelia Ritzer, 22.12.2011
"Es sind seltene Qualitäten im modernen Pop-Business, die den Singer-Songwriter Martin Klein auszuzeichnen scheinen. „Jetzt geht‘s um alles oder nichts“, singt der 28-Jährige und eröffnet damit sein zweites Album „Lass uns bleiben“. Emotionalität, erzeugt nur aus Kleins Stimme und Pianospiel, ohne Effekte, live an nur drei Tagen aufgenommen. Und erliegen andere der Versuchung, Gefühl ins Kitschige zu überhöhen, wirkt es hier fast bescheiden. Zurückhaltend lässt der Musiker Worte und Klänge wirken, die man nicht nur nebenbei hören will. Intensive Bilder wie „Und irgendwo auf einem Dach, nur wir zwei“ („Irgendwo“) wirken lange nach, die Lyrics treffen punktgenau.
Vom intensiven Zauber der 13 auf deutsch gesungenen Songs – auf seinem ersten 2008er-Album „Songs For My Piano“ performte er mit Band und auf Englisch – konnte sich vor Kurzem auch das heimische Publikum überzeugen. Im Innsbrucker Weekenderclub absolvierte der in Tirol geborene Musiker im Vorprogramm des melancholischen Pop-Barden Scott Matthew so etwas wie ein Heimspiel.
Und Kleins feinsinnige Musik funktioniert auch live. Denn auch wenn vieles wie aus Yann Tiersens Feder und dem Soundtrack zur „Fabelhaften Welt der Amélie“ klingt, bietet das Album mehr als nur zartbesaitete Träumereien. „Bevor wir alle sind wie Hamster, gut dressiert und eingekreist, öffnen wir noch schnell die Fenster, schreien für freien Geist“, singt er und setzt mit „Courage, Courage!“ nach. Ein schwungvoller Song für Wutbürger, die sich mit Vorschlaghammer-Argumenten unwohl fühlen.
Wollte man Martin Klein in eine Schublade stecken, sollte man vielleicht jene öffnen, in der sich auch Sophie Hunger oder Rufus Wainwright befinden. Auch die österreichischen Indie-Poeten Garish oder die wütenderen, aber auch philosophischeren Ja, Panik bieten sich als Referenz an. Sowie das britische Musikwunderkind James Blake: Auch wenn der 22-jährige Elektronik-Tüftler dem Dub-step zugeordnete wird, ist er schließlich ein wortge-wandter Mann mit Tiefgang am Piano. Wie Martin Klein.
Heute lebt der 1983 geborene Künstler in Wien, seine musikalische Heimat hat er beim Traumton-Label in Hamburg gefunden. Das hörbar besondere Fingerspitzengefühl hat der Exil-Tiroler vermutlich auch seinem Klavier-Studium bei dem renommierten blinden Jazz-Pianisten Bert van den Brink am Konservatorium Utrecht zu verdanken. Nur eine Station einer langen Reise, die im Cello-Unterricht im Kindesalter begann und über autodidaktisches Klavierlernen auf einem alten Piano, das in seinem Elternhaus herumstand, und Schlagzeugspielen als Teenager in Jazz- und Rockbands hin zu Engagements als Casinopianist und Musiker in Theaterprojekten und schließlich zu den Alben führte. Ganz sicher nicht Martin Kleins letzte musikalische Station."

fm4 interview: Martin Klein, Dienstag, 06.12.2011

kulturnews.de , 02.12.2011
"Das Cover seines zweiten Albums zeigt den Wiener Singer/Songwriter Martin Klein hingebungsvoll über ein Klavier gebeugt. Passenderweise, schließlich verlässt er sich auf "Lass uns bleiben" ganz auf sein Instrument und seine Stimme. Klein, der beim holländischen Pianisten Bert van den Brink Klavier studierte, setzt dabei aber nicht auf virtuoses Auftrumpfen. Sein Spiel ist unprätentios, natürlich und holt doch sämtliche Nuancen unserer Gefühlswelt aus den Tasten - was es umso beeindruckender macht. Und nicht nur am Klavier lotet er in 13 zeitlosen Songs das Gefühlsspektrum aus, wechselt unbeschwert Rhythmen und Genres; auch als Textpoet kann er alles: über Unausweichliches philosophieren ("Kilometerweit fliegend, im Sternenlicht glänzend, fällt irgendwann alles zu Boden"); kämpferisch mehr "Courage" fordern; mit dem Dolch Erinnerung, der ins Herz sticht, einen Abgesang auf die "Nostalgie" formulieren; das Fernweh mit "Nebel" auf den Punkt treffen und Hoffnung geben mit "Träum". Schlicht schön. Wir bleiben gerne." (kat)

neue stadt, Meike Münz, 12/201
„Eine Stimme, ein Klavier und scharfsinnige, wortgewandte Texte - daraus macht Martin Klein sein wunderbares Album „Lass uns bleiben“. Es ist das zweite Album des 28-jährigen Österreichers, der seinen großen Durchbruch hoffentlich noch vor sich hat. Ruhig und intensiv und trotzdem nuancenreich präsentiert der Sänger, Songwriter und Pianist fast ausschließlich Balladen auf seinem Album. Nur im Song „Courage“ lässt er die Hörer aufwachen und schmettert eine Ode an eben diese. Immer wieder klingen in seiner Klavierbegleitung auch klassische Assoziationen durch wie in den Songs „Hier“ und „Was bleibt“.“

Bayern 2-MusikFavorit, 28.11.2011
"Martin Klein, Pianist und Singer/Songwriter aus Wien, begeistert mit seinem zweiten Album die Kritik. Dank seiner wandlungsfähigen Stimme und dem souveränen Klavierspiel gelingen ihm Songs, die einem in ihrer Schlichtheit und Brillanz den Atem rauben.
Mit zeitlosen Liedern und starken Texten zieht Klein das Publikum in seinen Bann: "authentisch und traumhaft schön zugleich.""

Kurier, 27.11.2011
"Eine Stimme, ein Klavier: Der Tiroler entwirft meisterhaft komponierte und getextete Chansons zwischen Pop, Jazz und Klassik."

zum Interview - www.stadtbekannt.at , 11/2011
"Martin Klein im Gespräch
Vor kurzem hat Martin Klein über sein Berliner Label „Traumton Records“ sein zweites Album „Lass uns bleiben“ veröffentlicht. War sein Erstlingswerk „Songs For My Piano“ noch ein kompaktes Songwriter-Pop Album in Trio-Besetzung, so ist „Lass uns Bleiben“ ein intensives Solo-Album für Klavier und Stimme geworden. Ein anderes Novum ist, daß diesmal ausschließlich deutschsprachige Songs auf dem Album sind. Stadtbekannt bat Martin Klein zum Gespräch ins Café Concerto."

Tonspion, 14.11.2011
"Der Mann am Klavier
Nur Stimme und Klavier, mehr braucht der junge Liedermacher Martin Klein nicht, um sein Publikum in den Bann zu ziehen. Sein zweites Album "Lass uns bleiben" erscheint nun bei Traumton Records.
Er hat seine Lektion Klassik gelernt. Und er hat Jazzpiano studiert. Martin Klein ist ein ausgezeichneter Pianist. Aber er ist eben auch mit Tocotronic, Blumfeld oder Rufus Wainwright groß geworden und ein hervorragender Texter und Sänger. Geboren vor 28 Jahren in Wien hört man Martin Klein seine Herkunft zu (fast) keinem Moment an, kein Schmäh, keine Düstertexte, keine Ironie, kein Sarkasmus. Nicht im Entferntesten. Stattdessen erträumt sich Martin Klein am Klavier seine Lieder, die von Liebe, Tod oder Courage handeln, von dem was wirklich wichtig ist. Und er schafft es, mit seiner natürlichen Phrasierung und die Reduktion aufs Wesentliche, zu keinem Moment aufdringlich zu wirken, sondern einen Sog zu entwickeln, der einen in die wunderbare Welt des Martin Klein hineinzieht.
Die Intensität, die sich schon auf dem Album einstellt, dürfte live noch übertroffen werden, wenn alles ganz nah und unmittelbar und ohne Netz und doppelten Boden ist. Wenn echtes Leben auf Traumwelten eines Poeten trifft. So muss Musik sein: authentisch und traumhaft schön zugleich."

Intern, Kultur-Ticker, 11/2011
„Der Wiener Singer/Songwriter Martin Klein ist nicht nur ein wortgewandter Lyriker sondern vor allem ein hervorragender Pianist, der auf den schwarzen und weißen Tsten hingebungsvoll die Graustufen auslotet. Seine Texte kämen auch ohne Musik aus, entfalten aber mit ihr ihre ganze Wirkung.“

sound-and-image.de, 11/2011
"Mann, Stimme, Klavier. Wie mannigfaltig kann diese Kombination doch sein. Man machte Bekanntschaft mit einem schwülen Maximilian Hecker, einem klobigen Götz Alsmann, einem jovialen Jamie Cullum oder einem sarkastischen Joe Jackson. Der Mann unserer Tage heißt schlicht und ergreifend Martin Klein, stammt aus Innsbruck und ist ein wahrer Pianopoet. Zartes Klavierspiel, philosphische Texte, aber alles erdverbunden und auf deutsch. Nichts für den Hintergrund - da würde man Klein vielleicht sogar brüskieren - sondern für die kontemplative Momente des Lebens, zur Entspannung ohne jeden esoterischen Zuckerguss. Martin Klein ist ein traumverbundener Dichter und Denker, der seine Gedanken durch die schwarzweißen Tasten sprechen lässt. Dabei produziert er keine verschachelte oder verschrobene Lyrik, sondern sprachlich geschliffene Poesie, die notfalls auch für sich alleine stehen kann. Jeder seiner 13 Songs beweist das. Allesamt kleine Gedichte, die dem Notizbuch eines Schriftstellers entstammen könnten. Klein allerdings kleidet diese Verse sorgsam aus und überführt sie in eine Mischung aus Pop, Jazz und Klassik, bewegt sich mäandernd zwischen moll, euphorisch und federleicht. Zutaten wie Schlagzeug oder Bass braucht es dabei keine. „Lass Uns Bleiben” tut gut. Und deswegen bleibt man auch gern."

fm4.orf.at/stories/, 11/2011
"The promoter of scilence
Reduktion kann ein ungemein wirkungsvolles Mittel sein. Der Wiener Pianist und Sänger Martin Klein hat dieses Mittel perfektioniert.
Als Kind hat Martin Cello gelernt. Neben einem Streichquartett mit seinen Schwestern hat es ihn damals schon zum Klavier gezogen. "Erst mit vierzehn Jahren", wie Martin selbst meint, setzte er sich in Innsbruck ans elterliche Tasteninstrument, um"herumzuklimpern". Mit dem Umzug nach Wien kam auch immer mehr der Wunsch, sein Leben ausschließlich der Musik zu widmen. Der Schritt weg vom Autodidakt hin zum Studierenden führte den sympathisch und manchmal schüchtern wirkenden Musiker nach Holland. Dort lernte er bei dem blinden Klavierlehrer Bert van den Brink. Das tägliche Ritual, ihn vom Bahnhof abzuholen, zur Schule zu begleiten und dann von ihm über die schwarzen und weißen Tasten geführt zu werden, hat sich für immer in seine Seele gebrannt.
" Lass uns bleiben" von Martin Klein ist auf dem Berliner Label Traumton Records erschienen.
Mit "Lass uns bleiben" erscheint Martin Kleins zweites Album. Diesmal jedoch ohne Band, ohne Instrumenten- oder Produktionsmakeup. Nur Martin, sein Klavier uns seine berührende Stimme. Aufgenommen in einem Ballsaal der 1920iger Jahre in Berlin, in nur zwei Nachmittagssessions. Eingespielt und eingesungen zur gleichen Zeit, mit unglaublichem Mut zu Lücken und Räumen zwischen den Tönen. Das Stück "Alles zu Boden" lebt von nur ganz wenigen Akkorden, die von einer sanften Melodie umspielt werden und mit mantraartigen Sätzen eine hypnotische Wirkung erzeugen, die ewig weiterklingen könnte. Es sind immer wieder solche Momente, die "Lass uns bleiben" zum eindringlichen, intimen und zugleich fast "unstillbaren" Hörerlebnis machen.
Egal, ob Martin im Park liegt, die am Himmel vorbeiziehenden Wolken betrachtet und sich der Leichtigkeit des Seins hingibt, oder ob er versucht, endlich den dicken, schweren Mantel der Nostalgie abzustreifen, immer ist er mit Bedacht und Gefühl an den Tasten. Er fordert über swingende Akkorde "Courage", bittet uns, ihm mit dem wundervoll flirrenden Stück "Komm mit mir" in seine Welt zu folgen und macht uns in "Träum" klar, dass es schön ist, seinen Gedanken und Wünschen nicht nur nachzuhängen, sondern auch nachzugehen. "Lass uns bleiben" ist ein wahres Geschenk, eine wundervolle Entschleunigung des Alltags, eine Ode an die leisen Töne und die Bedeutung der Stille. Und über allem ist es ein nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich beeindruckendes Werk. Wir streifen mit Martin Klein im FM4 Soundpark durch seine ganz persönliche Geschichte und verweilen immer wieder im Berliner Ballsaal, um seinen zarten Klavierklängen zu lauschen."

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roteraupe.de
...Martin Kleins eigenwillige, wandlungsfähige Stimme sowie die musikalische Unterstützung von Manuel Brunner (Bass) und Benni Lechner (Schlagzeug) tun ihr Übriges dazu, dass sich "Songs For My Piano"in die seit einigen Jahren in rasantem Tempo immer länger werdende Liste überdurchschnittlich guter Alben aus Österreich einreihen darf.

Wiener / November 2010 Der gebürtige Tiroler Martin Klein hat alle Voraussetzungen (sprich: Qualität und Eigenständigkeit) um auch jenseits der Landesgrenzen Fuß zu fassen. Sollte ihm das nötige Quäntchen Glück zur Seite stehen, könnte das Unterfangen durchaus gelingen: in Österreich hat der hervorragende Pianist seine hochmelodiöse Visitenkarte schon mal erfolgreich abgegeben. Sein exklusiver Mix aus eingängigen Klavierakkorden und starken Gesangsmelodien ist ein Fixpunkt auf der heimischen Indie-Landkarte. Ausverkaufte Konzerte und ein viel beachteter Erstling (Songs for my Piano) bestätigen seine hervorragende Reputation als eines der größten Talente des Landes. Mit dem für 2011 geplanten Album geht es erneut auf Tour.

Der Standard 15.04.09, S.18
" ... () Der Singer-Songwriter Martin Klein bedient sich nicht wie meist üblich der Klampfe, Klein bearbeitet einen Flügel für seine sensible bis obsessive Kunst. ... (Karl Fluch)

Falter 45/2008, S.25:
" Martin Klein gelingt mit seinem Debüt ein bei allen Qualitäten der lokalen Musikszene nicht eben alltägliches Kunststück: Er greift in die Tasten seines Klaviers, beginnt zu singen - und schafft umgehend eine derartige Atmosphäre, dass man ihm bis ans Ende der CD gebannt zuhört. Klein hat beides: eine tolle Stimme und Songs, die bei aller Eingängigkeit nie banal wirken. Meist noch um Bass und Schlagzeug erweitert, erzeugt der gebürtige Innsbrucker schöne Spannungsbögen ohne jeglichen Firlefanz, gibt sich mal filigran und entkörperlicht, dann wieder beherzt druckvoll und steht am Ende als Thom Yorke ohne Kunstrucksack oder auch als Maximilian Hecker ohne Elfenbeinturm da."

kulturwoche.at
" Der Singer-Songwriter erzeugt vom ersten Ton an eine ungeheuer intensive Atmosphäre und zieht den Hörer sofort in den Bann seiner Kompositionen. ...()... Immer hervorragend Kleins Klavierspiel und sein variantenreicher Gesang, die auch nach dem 11. Lied (mehr sind am Album nicht drauf) nicht am Nerv fallen, lesenswert auch seine Texte, die mit ziemlicher Punktgenauigkeit auffallen."

korso
"" Sing us a song you're the piano man"forderte Billy Joel dereinst und bekommt diesen Wunsch - mit Verspätung von mehreren Jahrzehnten - auch erfüllt. Songs For My Piano (Lindo Records) nennt der junge Wiener Singer-Songwriter Martin Klein sein Debütalbum und versammelt darauf 11 Beispiele herausragenden Liedguts. Teils (für seine Verhältnisse opulent) unterstützt von Manuel Brunner (Bass) und Benni Lechner (Drums), teils nur mit Klavierbegleitung, beweist Klein, dass er nicht nur sein Instrument virtuos beherrscht, sondern auch die volle Bandbreite des Songwritings (von angewandter Melancholie bis hin zu enthemmter Euphorie) kann. Wir prophezeien dem Debüt durchschlagenden Erfolg und freuen uns schon jetzt aufs Folgealbum."

fm5.at
" Die Lieder Martin Kleins sind sehr direkt und treffen den Nerv der Zeit. Text und Melodie stehen in Symbiose. Mit Bedacht wurde versucht die Live-Stimmung in eine CD zu packen."

now!
" Nur unterstützt von den Kollegen Manuel Brunner und Benni Lechner am Bass bzw. Schlagzeug, entfaltet er in seinen sehr persönlich wirkenden Songs eine hohe emotionale Intensität. Was die Stimmungen anbelangt, erinnert seine Musik ein wenig an Radiohead. Songs wie "Dawn Has Broken"oder "Don t Let It Get You Down"klingen gleichermaßen intim wie kraftvoll, schwermütig wie hoffnungsvoll. Das Klavierspiel und der für einen so jungen Mann erstaunlich gute, souveräne Gesang sorgen für Gänsehautmomente."

Megaphon, Nr. 157, S.23:
" ...() das Label Lindo Rec. ...()... hat soeben den vielversprechenden jungen Wiener Pianisten und Songwriter Martin Klein und sein Album 'songs for my piano' herausgebracht. Der Titel des Albums hält, was er verspricht. Und zwar eindrucksvoll. Martin Klein ist zwar ein Faserschmeichler vor dem Herrn, aber niemals trivial, gefällig und schon gar nicht banal. Das könnte ein ganz Großer werden."(Tiz Schaffer)

Konzertkritik zu Martin Klein (17.4.2009, Imst)
Imst - Im Nu ist das Eis gebrochen, als der gebürtige Innsbrucker Martin Klein den Konzertmarathon beim "TschirgART-Jazzfestival"an diesem Freitagabend mit einem entwaffnend schlichten improvisierten Intro eröffnet: Mit dem Zug angereist, weil das "Leihauto konnten wir uns nicht leisten", zeigte sich der talentierte "Pianoman"von der Natur ringsum begeistert. Schließlich hatte Klein Innsbruck dereinst den Rücken gekehrt, um in Wien sein Glück zu finden. Und um acht Jahre später Imst mit dem Ergebnis seines Debüts "Songs For My Piano"zu beglücken. Spätestens ab der dritten Nummer lag das Publikum - wenn auch sitzend - dem Singer/Songwriter zu Füßen. "Die Berge leuchten immer so schön", sagte Klein zum Auftakt und entließ alsbald (mit Zugaben) eine strahlende Zuhörerschaft in die Umbaupause. (Tiroler Tageszeitung, Silvana Resch)

tradivarium.at
" Die Singer/Songwriter- Branche ist ja an sich sehr gitarrenlastig. Das ist einerseits wohl eine Imagesache, andererseits lässt sich so eine Zupfgeige problemlos in jede Bar oder an jedes Lagerfeuer mitnehmen. Für einen Klaviertransport sind gut und gern vier Möbelpacker von Nöten... Zurück zum Thema: Der in Wien ansässige Martin Klein schreibt und begleitet seine Songs am Klavier (wie ja auch der Titel seiner Debüt-CD unschwer erahnen lässt). Die zehn melodiösen Stücke sind karg orchestriert - neben Martin Klein selbst (Klavier und Gesang) sind noch Manuel Brunner (Bass) und Benni Lechner (Schlagzeug) Mitwirkende an "Songs For My Piano". Dennoch wirkt der Sound volltönend, aber keineswegs opulent. Mit den schwärmerisch-sehnsuchtsvollen Texten in englischer Sprache und einer Melodik, die trauriger ist als Carole King, aber weniger elegisch als Tori Amos, könnte Martin Klein vielleicht als ein Tim Buckley am Klavier bezeichnet werden."

Programmheft Salzburger Festspiele 2009/ Fest zur Festspieleröffnung
Singer/Songwriter Martin Klein beherrscht Piano und Stimme virtuos. Eingängig, aber nie banal. Intensiv und ergreifend. Rhythmisch und herzzerreißend. Selten wurde Melancholie so euphorisch vorgetragen. Von diesem jungen Herrn wird man noch mehr hören. Und will es auch. Kongenial ergänzt von Manuel Brunner (Bass) und Alex Kerbl (Drums).

Music Information Center Austra,26.05.2010, www.mica.at
" Martin Klein ist ein Musiker der eher leisen Töne. Mit dezent eingesetzten Mitteln, zumeist nur ein Klavier und seine Stimme, versucht der Tiroler seinen eigenen Weg zwischen Pop, Jazz und Klassik zu beschreiten. Was den gebürtigen Innsbrucker besonders auszeichnet ist sein ausgeprägtes Gefühl für erstklassige Melodien sowie sein unbestreitbares songwriterisches Talent. Das liegt vermutlich zum Teil an seinem eher ungewöhnlichen musikalischen Werdegang, entstammt er doch eigentlich dem Jazz. Seine musikalischen Fertigkeiten erlernte Klein an einem Musik-Konservatorium in den Niederlanden, wo er von dem begnadeten blinden Jazz-Pianisten Bert van der Brink unterrichtet wurde. Anfangs noch als Casinopianist und Musiker in Theaterprojekten tätig, wuchs mit der Zeit zunehmend auch sein Interesse an Popmusik. Schließlich begann er eigene Stücke für Klavier und Gesang zu komponieren. Kleins musikalische Sprache ist eine sehr individuelle, eine, die fast hypnotisch wirkt u
nd die HörerInnen mit wunderschön atmosphärischen, melancholischen Spannungsbögen fesselt. Großartige Popmusik eben. Der junge Tiroler ist mit ein Beispiel dafür, dass auch hierzulande talentierte und viel versprechende Musiker/Innen mit einem enormen Potential am Werken sind, die es verstehen, hervorragende Songs zu schreiben und das Publikum zu begeistern wissen.

PlattenTellerRand 3.März 2010
Piano-Pop. Melancholischer Piano-Pop. Traurig-melancholischer Piano-Pop. Traurig-melancholischer Balladen-Piano-Pop. Das alles und viel mehr: Martin Klein erschafft mit Klavier und Stimme einen großen Haufen Atmosphäre. Da steckt Emotion und sehr viel Herzblut drin, man hört es in jeder Sekunde, in jedem Atemholen, in jedem Tastenanschlag. Und apropos Herz: die alte Pumpe im frakturierten Zustand ist auch das lyrische Hauptthema. Und irgendwie will sich nicht das Gefühl einstellen, dass sich der junge Mann in einem positiven State of Mind befindet. So zieht sich die Tragik und Trauer durch das Album, nur manchmal keimt Hoffnung auf, wie ein vereinzelter Sonnenstrahl durch ein Wolkendecke. Z.B. auf ""Don't let it get you down"werden die Tasten gerockt und der Beat nach vorne getrieben. Kaum hätte man sich an das gefällige Piano-Riff gewöhnt und die Finger in Schnipp-Position gebracht, fährt Herr Klein den ganzen Apparat aber mehrere Intensitäts-Etagen runter.
Es folgt ein Trio, das sich gewaschen hat. "Dawn has broken"klingt wie der grausame Morgen der Erkenntnis nach einer Nacht, in der man seinen Schmerz im Alkohol ertränken wollte. Wer immer für diese tiefe seelische Wunde verantwortlich ist, inspirierte auf jeden Fall ein sehr beklemmendes Stück Musik. Wen diese Radiohead-esque Nummer kalt lässt, füllt auch seine Schuhe jeden Morgen mit Glasscherben. In der "Dream World"tauchen dann einige optimistische Akkorde auf. Klar, tiefer als am Boden kann die Seele ja nicht mehr sein, vielleicht hilft die Sonne dem Gemüt wieder auf die Sprünge. Aber die Ernüchterung kommt bald, wenn man einsieht, dass "Far Away"für heute zu weit weg ist. Mit jeder einsamen Klaviernote einen Schritt weiter voneinander entfernt. Gesungen im besten Falsett, die Stimme am Rand des Zerbrechens, unverkennbar traurig, verbissen, gebrochen. Erst mit "Rush"rückt er der Groove wieder in den Vordergrund, was nach diesem Seelenstriptease etwas verstörend wirkt. Man braucht nämliche eine Weile, um sich aus dem Sog der Verzweiflung, die die Songs verbreiten, zu befreien. Aber das verlangen wir ja auch von Musik: sie soll uns einfangen und unser für die Dauer des Silberlings nicht mehr loslassen. Und das schafft Martin Klein nur mit Klavier und Stimme.

Drehpunkt Kultur/ Konzertkritik 28/03/11
Der Rote Salon am Freitag (25. 3.) ließ keine Wünsche offen: Martin Klein und Sir Tralala bewiesen unprätentiös und charmant, dass auch Österreich beachtliche Singer/Songwriter-Talente vorzuweisen hat. Den Abend eröffnete Peter Piek aus Leipzig. Piek, der sich auch als Maler und Autor betätigt, schreibt melodiöse Popsongs, die er abwechselnd auf seiner Akustikgitarre und am Klavier vorträgt. Leider verfliegt die anfängliche Freude an seinen eingängigen, gefälligen Melodien, sobald man die Aufmerksamkeit auf die Texte lenkt. Mit Plattitüden und abgedroschenen Lebensweisheiten ("It's life that makes us confused") spart Peter Piek nämlich nicht.Ganz und gar nicht abgedroschen sind die Songtexte von Martin Klein, der im Salon die schwierige Aufgabe des Mittelspielers hervorragend meisterte. Ohne große Worte setzt er sich ans Klavier und schüttelt eine Songperle nach der anderen aus dem Ärmel seiner ausgebeulten Trainingsjacke. Nach drei Liedern schließlich wendet er sich zum ersten Mal an sein Publikum und bedankt sich für die scheinbar ungewöhnlich große Aufmerksamkeit: Für einen Casinopianisten sei die alles andere als selbstverständlich. Als er dann auch noch hinzufügt, die Lieder kämen "tief aus seinem Herzen", ist man nicht einmal peinlich berührt: Martin Klein nimmt man das einfach ab.Thema von seinen Texten ist häufig das Motiv der Flucht aus dem Alltag, wie in "Träum"und "Lisa". Das mitreißende "Don t Let It Bring You Down"stellt eine willkommene Abwechslung inmitten der Balladen dar, die Klein mit Inbrunst spielt. Derzeit arbeitet Martin Klein an seinem zweiten Album. Der Vorgeschmack, den er bei den Besuchern der ARGE hinterließ, lässt auf eine baldige Fertigstellung hoffen.Sir Tralala (hinter diesem Pseudonym verbirgt sich der in Kärnten aufgewachsene und mittlerweile in Wien lebende Lebenskünstler David Hebenstreit) brachte seine Band The Golden Glanders in den Salon mit. Gutgelaunt stellte der kindlich-charmante Sir sein zweites Album Escaping Dystopia vor. Was auf den ersten Blick wie eine kunterbunt zusammengewürfelte Mischung unzusammenhängender Lieder wirkt, hat tatsächlich ein Konzept, ganz dem Albumtitel gemäß: Bei Escaping Dystopia handelt es sich um eine Reise vom Chaos zur inneren Ruhe.Zwischen Herumalbern und Geschichtenerzählen findet der angenehm geschwätzige Sir auch Zeit, sein psychedelisches Liedgut zum Besten zu geben. Die aufgebaute Spannung wird immer wieder von lauten Noisegewittern abgelöst, eine Kunst, die The Golden Glanders besonders gut beherrschen. Schlagzeuger Peter Seher wirft sich voll ins Zeug, während Bassist John Norman, der extra für das Konzert in Salzburg einen Pullunder angezogen hat, durch stoische Ruhe glänzt. Als Zugabe gibt es eine wunderbare Coverversion von Lou Reeds "Perfect Day"- ein angemessenes Ende für einen fast perfekten Roten Salon!


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